Der W – IV (Teil 1/2)

11. März 2016 at 16:21

Der W - IV
Am 18.03.2016 erscheint IV, das überraschenderweise vierte Studioalbum von „Der W“. Ich habe das große Glück die Scheibe schon in der Dauerschleife laufen zu lassen und möchte gerne meine Eindrücke mit euch teilen.

Ehrlich gesagt war die Anspannung auf das Album gar nicht so hoch. So nach dem Motto: „Der Weidner macht das schon. Überraschen kann der mich eh nicht mehr. Hab schon alles gehört von ihm. Ich weiß ungefähr was da kommt.“ Und dann dieser Moment wenn du die ersten Töne hörst; er die ersten Zeilen singt. Als wollte er deine Erwartung wegpusten und sagen: Das hier ist Neuland für dich. Wir sind Der W und die nächste Stunde hörst du mal gut zu. Hier gibt es neues Futter für deine Gedanken. Und so treibt mich der Opener in meine Gedankenwelt. „Der Frosch im Teich weiß nichts vom Meer.“ Ich steh auf solche Sätze. Das ist so auf den Punkt gebracht. Diese Aufbruchstimmung schon im ersten Lied. Diese positive Energie. Diese Lebensfreude. Das kannst du mit Geld nicht kaufen. Das kannst du dir aus Draht nicht nachbiegen. Der Chef ist wieder da. Zweifelsohne!

Dieser positive Start setzt sich in Mehr ganz klar fort. Das Lied kennt ihr schon zum größten Teil, deswegen keine weiteren Worte dazu (außer die von Moses natürlich).

Mit Zeit taucht er in ein wichtiges Themengebiet. Nehmen wir uns Zeit für die wichtigen Dinge? Kann man Zeit totschlagen? „Die Schlacht gegen Zeit gewinnt, wer sie sich einfach nimmt.“ So einfach ist das.

Wo ist die Zeit geblieben, um mich in alles neu zu verlieben?

Klare Antwort: Die Zeit ist genau jetzt. Beim Hören des Albums.

Bei Justitia wird es schwerer. Definitiv kein Song den man nebenbei hören kann. Die Lyrics brauchen ein paar Durchläufe bis die Zusammenhänge verstanden werden. Ich glaube es ist sehr schwer um diesen Text die passende Musik zu legen. Mit dem Piano am Anfang und am Ende ist das mehr als gelungen. Bestes Beispiel dafür wie komplex es ist einen runden Song auf die Beine zu stellen. Chapeau!

Zu Faust auf Fresse habe ich inhaltlich noch keine große Meinung. Kaum Gedanken bei mir ausgelöst. Aber im letzten Drittel des Songs kommt so ein mächtiges Solo. Das will ich einfach auf der Tour sehen und hören. Dirk, the man, Czuya!
Apropos Dirk. Achtung Spoileralarm! (wer Überraschungen liebt, der springt bitte zum nächsten Absatz) Für mich eine der größten Überraschungen auf dem Album ist das Lied Welt ohne Farben. Ich muss gestehen das ich die Stimme nicht gleich erkannte. Wer ist denn dieser Gastsänger? Getraut zu fragen habe ich mich nicht. Dann plötzlich die Eingebung. Dirk. Na klar, Dirk. Wer denn sonst? Die Antwort liegt manchmal so nah. Der Song groovt so dermaßen. Der Gesang von Dirk, der gemeinsame Refrain. Das sind neue Stilmittel. „Weil wir nach Regeln und Gesetzen leben, können wir die Welt nicht aus den Angeln heben…“.

Weshalb am Ende deines Wegs – auf deinem Grabstein steht: Er lebte still und unscheinbar und starb weil es so üblich war.

Ein Brett der Song.

Die neuen Stilmittel ziehen sich durch fast das gesamte Album. In Danke für mein Leben beispielsweise kommt ein gesprochener Text von Stephan zum Einsatz. Ein sehr schöner, philosophischer noch dazu. Dazu und zu den anderen Songs im zweiten Teil mehr (vermutlich am DienstagMittwoch). Ich gönne mir noch ein paar Durchläufe von IV.

Ihr dürft in der Zwischenzeit schon gerne vorbestellen.

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Im Interview: Eschenbach

13. November 2015 at 13:35

Eschenbach

Mit ihrer EP „Divide Et Impera“ melden sich Eschenbach eindrucksvoll zurück. Das war für uns ein guter Anlass mal wieder ein Interview zu führen. Dazu haben wir eure Fragen via Facebook eingesammelt und eigene ergänzt. Nachfolgend könnt ihr das Ergebnis lesen. Wer Eschenbach live erleben möchte und mit den Jungs direkt sprechen möchte, kann das am 21.11.2015 im Blackland in Berlin tun. Dort steigt das Releasekonzert zur EP.

Wie kamt ihr darauf, die EP selbst zu veröffentlichen und warum nur in eurem Shop und nicht im Handel?
Nachdem sich unser Label 3R aufgelöst hatte, war klar, dass wir uns was Neues suchen müssen. Wir wollten aber nach der langen Funkstille erstmal ein neues Lebenszeichen raus hauen und raus finden, wo wir überhaupt stehen. Dann kam die Idee recht schnell, das unbürokratisch selbst zu machen. Uns selber ums Artwork kümmern, die Herstellung, den Vertrieb und und und. Wir wollten es schön und persönlich machen, deshalb auch signiert und versandkostenfrei. Die EP ist ein Lebenszeichen und gleichzeitig ein Dankeschön an euch, die ihr uns nach wie vor die Treue haltet. Wir wissen, dass wir uns in den letzten Jahren an allen Fronten viel zu rar gemacht haben. Jede verkaufte EP zeigt uns, dass viele von euch immer noch da sind und jede verkaufte EP verleiht uns ein bisschen Rückenwind, mit der Band 2016 mit einem neuen Album nochmal größer nachzulegen.

Dürfen wir für 2016 also ein neues Album erwarten?
Stand jetzt: Ja! Die Resonanz auf die EP ist super und es macht uns sehr viel Freude, dass wir euch damit eine Freude gemacht haben. Es gibt schon eine Menge Material, das auf die EP nochmal einen draufsetzen würde. Es ist noch viel zu früh, über Details zu sprechen, aber es wäre verdammt schade, wenn wir den Rückenwind nicht nutzen würden. Vielleicht machen wir es auf unserem eigenen Label, vielleicht kommt noch jemand auf uns zu, der ESCHENBACH mag und Bock hat, mit uns zu arbeiten. Hey Labels, meldet euch. Wir haben bald eine neue Platte am Start. (lacht)

Wie liefen denn die Aufnahmen ab?
Richtig los ging es schon 2014, als wir ernsthaft angefangen haben, Material zu sammeln und uns Gedanken zu machen, was wir damit vorhatten. Im Winter haben wir uns dann am Tegernsee in meinem kleinen Studio getroffen, um die Sachen aufzunehmen. Wie es da aussieht und wie die Atmosphäre war, haben wir ja in den diversen kurzen „Making Of“-Clips dokumentiert. Alles sehr entspannt, aber fokussiert. Es gab natürlich ein paar Fragezeichen, denn zum ersten Mal haben wir das Recording selbst nicht im studio23 unter der Aufsicht von Michael Mainx gemacht, sondern in Eigenregie. Felix ist ja in Sachen Studioarbeit ein alter Hase und wir haben uns da sehr gut ergänzt. Den Mix wollten wir aber auf alle Fälle wieder bei Micha im studio23 in Frankfurt machen lassen, um sicher zu gehen, dass es schön fett klingt. Zum Glück war Micha mit dem, was wir angeliefert haben, klanglich schon ziemlich zufrieden und hat die Sache dann richtig rund gemacht und auf ein „großes“ Niveau gehievt. Das Mastering schließlich haben wir von Sascha „Busy“ Bühren in Berlin machen lassen, der sein ganzes Studio mit Edelmetall tapezieren kann, weil er schon so viele große, erfolgreiche Produktionen gemacht hat. Die Songs haben also einen langen Weg hinter sich: Von Süddeutschland über Frankfurt nach Berlin – bis zu dir nach Hause. (lacht)

Welche Rolle hat Stephan Weidner bei der Entstehung der EP gespielt?
Stephan ist ein guter Freund der Band und wird immer auf irgendeine Weise ein wichtiger Einfluss für uns sein. Aber sein tatsächlicher, ganz greifbarer Input war ja schon auf „Alles in Allem“ deutlich kleiner, als noch auf „Eschenbach“. Diesmal hatte er mit dem Songwriting nur noch insofern etwas zu tun, als dass ich ihm immer wieder mal vorgespielt habe, was wir am Start hatten. Seine Meinung als Freund und Musiker ist mir nach wie vor sehr wichtig, auch wenn er diesmal nicht mehr als Produzent mit dabei war.

Böhse Onkelz – wir bleiben (Lyrics)

9. September 2015 at 14:19

Wir waren unsterblich
Bis wir gestorben sind
Doch wir glauben, dass die Zeit
Wirklich alle Wunden heilt

Sagt der Geist der stets verneint
Zum Sterben ist noch immer Zeit
Das Leben – Eine Unbekannte
Schicksal – Du böse Schlampe

Weckt die Kinder auf

Wir bleiben
Wir bleiben – Und feiern das Leben
Räumt uns ein Zimmer frei
Macht Platz für eine neue Zeit

Wir bleiben
Wir bleiben – Und feiern das Leben
Lasst uns zusammen
Die Fahne in den Gipfel rammen

Böhse Onkelz – die neue Single auf Platz 1 der Charts? (Update)

20. August 2015 at 11:41

Böhse Onkelz - wir bleiben (Single)

Tatsächlich hat es noch keine Single der Onkelz auf Platz 1 der Charts geschafft. Ab 04.09.2015 folgt ein neuer Anlauf. Dann erscheint „wir bleiben“. Neben dem Titelsong werden ein paar Live-Aufnahmen von 2014 enthalten sein. Genauer: „Macht für den, der sie nicht will“, „Der Himmel kann warten“ und „Mexico“. Außerdem gibt es noch ein Live-Video von „wir bleiben“ obendrauf. Dieses Video stellen die Onkelz schon vor Veröffentlichung zur Verfügung:

Aber warum hat es eigentlich noch nie eine Single auf Platz 1 geschafft, obwohl jedes Studioalbum seit 1998 auf der 1 war? Ein möglicher Grund ist natürlich immer: Konkurrenz. Die habe ich mir mal bei den Singles, die auf Platz 2 landeten, angeschaut.

1. Dunkler Ort (Februar 2000)
Platz 1 damals: HIM – Join me

Böhse Onkelz live am Hockenheimring 2015 – die Setlist

26. Juni 2015 at 11:50

Wie immer zur Doku nachfolgend die Setlist von den Konzerten am Hockenheimring.

Setlist Böhse Onkelz, 19.06.2015, Hockenheimring

Matapalo – Parte Uno

Viva Los Tioz

Finde die Wahrheit

Narben

Buch der Erinnerung

Danket dem Herrn

Ich mache, was ich will

Terpentin

Ein langer Weg

Überstimuliert

Gehasst, Verdammt, Vergöttert

Erkennen Sie die Melodie

Schöne neue Welt

Das ist mein Leben

Leere Worte

Wir bleiben

Nichts ist so hart wie das Leben

1000 Fragen

Regen

So sind wir

Kirche

Nekrophil

Zu nah an der Wahrheit

Danke für nichts

Der Platz neben mir – Part I + II

Die Stunde des Siegers

Bomberpilot

Nichts ist für die Ewigkeit

Wir ham‘ noch lange nicht genug

Heilige Lieder

Auf gute Freunde

Mexico

Erinnerung

Setlist Böhse Onkelz, 20.06.2015, Hockenheimring

Matapalo – Parte Uno

Viva Los Tioz

Finde die Wahrheit

Narben

Buch der Erinnerung

Danket dem Herrn

Ich mache, was ich will

Terpentin

Ein langer Weg

Überstimuliert

Gehasst, Verdammt, Vergöttert

Wenn wir einmal Engel sind

Schöne neue Welt

Das ist mein Leben

Deutschland im Herbst

Wir bleiben

Wer nichts wagt, kann nichts verlieren

1000 Fragen

Regen

So sind wir

Kirche

Nekrophil

Zu nah an der Wahrheit

Onkelz 2000

Der Platz neben mir – Part I + II

Die Stunde des Siegers

Bomberpilot

Nichts ist für die Ewigkeit

Wir ham‘ noch lange nicht genug

Heilige Lieder

Auf gute Freunde

Mexico

Erinnerung