Kevin Russell wird 51

Mo 12 Jan 2015, 16:21 Uhr von Tim Kummerow

Kevin Russell © Peter Jülich

Die Stimme aus der Gosse feiert heute Geburtstag. Alles Gute wünsche ich dir, lieber Kevin!

Vor rund einem Monat traf ich ihn auf der Releaseparty in Berlin und durfte somit live sehen wie fit er ist. Kevins „Zustand“ macht wirklich Hoffnung auf ein rockiges Jahr 2015. So fit habe ich ihn noch nie gesehen. Ich glaube fest daran das es neben den Hockenheim-Gigs noch weiteres von den Onkelz zu hören geben wird. Schon auf der aktuellen Platte kann man erahnen wohin die Reise gehen wird. Ein Beispiel daraus, Noahs Erben:

2014

Do 16 Jan 2014, 18:17 Uhr von Tim Kummerow

Weidnerwatchblog 2014
Herzlich Willkommen im Jahr 2014. Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gestartet! Ähnlich wie Stephan freue ich mich sehr auf dieses Jahr.

2013 ist einiges liegen geblieben. Einige Artikel liegen noch immer halb fertig auf dem PC. Einige davon werden sicher noch fertig gestellt, andere werde ich nicht mehr anfassen, weil diese einfach an Aktualität verloren haben. Immerhin wurde begonnen das Blog zu modernisieren. Neuer Server, neue WordPress-Version, neues Theme, neues Hintergrundbild. Es gibt aber auch auf dieser Baustelle noch einiges zu tun: Das Profilbild auf Facebook kann ich gar nicht mehr sehen und der head hier im Blog mit den Tourdaten von 2013 muss natürlich auch angepasst werden. Steht alles auf der Agenda und wird zeitnah umgesetzt. Die Motivation ist da. Die Unterstützung auch.

Viel wichtiger für euch: Was passiert mit unseren Lieblingsbands? Der W wird dieses Jahr in Wacken spielen. Schön! Sollte uns alle freuen, auch wenn wir vielleicht nicht das Glück haben eine Karte für das schon lange ausverkaufte Festival zu besitzen. Stephan und Co. werden sicher nicht unvorbereitet dorthin fahren, sodass wir uns vorher schon auf einige Auftritte freuen können. Wenn wir Glück haben gibt es vor der Festivalsaison noch eine kleine Tour. Dann müsste die Vorbereitung langsam beginnen. Denkbar ist natürlich auch eine Tour nach den Festivals, also September / Oktober. Das ist aber noch Zukunftsmusik – haha.

Nächste Woche geht endlich die Bundesliga weiter und damit auch das Der-W-Tippspiel. Dieses wird durch die Gasttipper auch wieder mehr ein Thema im Blog werden. Bisher haben Moses Pelham und TANKARD ihre Tipps abgegeben. Angereichert mit vielen Infos und Musik. Super Idee diese Gasttipperei.

Auch unsere Freunde von Eschenbach werden 2014 wieder (im Sinne von „nach wie vor“) auf unserer Prioritätenliste stehen. Und zwar weit oben. Vor ein paar Wochen habe ich sie in Berlin getroffen und konnte mich ausgiebig mit Ihnen unterhalten. Dazu aber ein anderes Mal mehr. Bei Eschenbach passiert auch einiges im Hintergrund. Auch für sie wird das ein spannendes Jahr. Wir bleiben dran.

Ich hoffe, ihr freut euch ebenso auf dieses Jahr. Lasst uns zusammen viele Konzerte besuchen. Lasst uns viele Fotos machen. Lasst uns darüber schreiben, es miteinander teilen. Lasst uns Dinge, die wichtig erscheinen – es aber nicht sind, in den Hintergrund stellen. Denn das Leben, das wir führen wollen, können wir selber wählen.

Lasst uns doch Geschichten schreiben, die wir später gerne erzählen.
Lasst uns alles tun, weil wir können und nicht müssen.
Mut ist bloß ein Anagramm von Glück.

Wer nachfolgendes Video bis zum Ende schaut/hört, nimmt etwas mit für 2014. Hoffentlich.

Dreck und Seelenbrokat

Mi 15 Aug 2012, 16:15 Uhr von Tim Kummerow

PE - Dreck und Seelenbrokat
Pe Schorowsky dreht auf. Seine Solo-Karriere nimmt jetzt richtig Fahrt auf. Nach „Schweinekarre“ gibt es jetzt die nächste Kostprobe vom Album „Dreck und Seelenbrokat“, welches am 31.08.2012 erscheint. Vorbestellen kann und sollte man das bei Amazon oder bei EMP. Aufgenommen wurde das Album im Studio 23 in Frankfurt unter der Leitung von Michael Mainx, der auch bei Stephan Weidner an den Reglern sitzt.

Die Kostprobe „Nur Noch ‚N Tag“ kommt sogar mit einem eigenen Video daher. Und das Ding geht richtig vorwärts. Also ich bin ein bisschen verliebt in den Sound. Macht richtig gute Laune:

Broilers: Santa Muerte

Di 14 Jun 2011, 16:36 Uhr von Tim Kummerow

Broilers: Santa Muerte

Wenn man Leute im Jahre 2011 nach den letzten großen, verbliebenen deutschen Rockbands fragt, wird man in aller Regel zwei zu hören bekommen: „Die Ärzte“ und die „Toten Hosen“. Beide Bands haben im Laufe ihrer fast dreißigjährigen Karriere Musikgeschichte geschrieben und sich stetig (und nicht immer zur Freude alter Fans) weiterentwickelt. Eine Entwicklung, die aus Provinzpunkern, die in den frühen Achtzigern noch in kleinen Szenelokalitäten in Düsseldorf und Berlin spielten, Millionäre machte und mit jeder weiteren Platinschallplatte und jedem weiterem Nummer-Eins-Album neue Anhänger dazugewann, während sich einige der unverbesserlichen „Die-Hard-Fans“ ob der immer voller werdenden Stadien und des in den Neunzigern bis zur Unausstehbarkeit überstrapazierten Punk-Status abwandten, um nach neuen, frischen und unverbrauchten Bands zu suchen.

Die „Broilers“ aus Düsseldorf sind im Jahr 2011 so etwas wie das Bindeglied zwischen alter, symphytischer Punk-Tradition, die zwar immer noch fetzt und wichtige Inhalte zwischen den verprollten „Sauf-Spiel-Spaß“ – Songs vermittelt, aber leider auch etwas Staub angesetzt hat, und dem Verlangen junger Skins und Punks nach „ehrlicher“, straßentauglicher Musik mit Szenetauglichkeit. Und weil die „Broilers“ beide Subkulturen durch haben, genug Zeit hatten, um Freunde und Fans im kurz- und bunthaarigen Sektor zu finden, sich bei Gigs und Plattencovern den Arsch aufreißen und, was nicht zu vernachlässigen wäre, gute Musik mit guten Texten schreiben, funktioniert die Band auch bei Langhaarigen und Studenten.

Mit „Santa Muerte“, dem Quasi-Nachfolger der 2007 entstandenen „Vanitas“, tritt die Band um Frontmann Sammy Amara, seines Zeichens Sänger, Songschreiber und Gitarrist in Personalunion, neue Türen ein und entwickelt sich genau dort weiter, wo es meiner Meinung nach am nötigsten war. Schon die Single „Harter Weg (Go!)“ ist ein gutes Beispiel für den Facettenreichtum der Platte und einen Sänger, der sich endlich das zutraut, was er schon auf der „Vanitas“ andeutete: singen.

Kurz verlinkt (39)

Do 12 Mai 2011, 14:45 Uhr von Tim Kummerow

Wer sich dafür interessiert was unser W-Blogger Till noch so schreibt, dem sei sein neues Blog ans Herz gelegt. Dieses wurde Anfang Mai neu angelegt und wird derzeit als Archiv für Texte/Interviews aus vergangenen Tagen verwendet.

So richtig Spaß am Bloggen hat auch Nils Berger gefunden. Der Eschenbach-Drummer besticht mit sehr schönen Texten rund um die Erlebnisse auf der Autournomie. Kommentiert doch mal bitte fleißig den fünften Teil des Tourtagebuchs. Vielleicht kommen wir so schneller in den Genuss von Teil #6.